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BahnCard Widerruf – Welche Möglichkeiten gibt es?

Bei der BahnCard handelt es sich um eine Rabattkarte der Deutschen Bahn AG. Besonders Vielfahrer können im Vergleich zum Erwerb einzelner Fahrscheine bei Inanspruchnahme einer BahnCard schnell und langfristig finanziell sparen. Doch gibt es auch einen BahnCard Widerruf?

Da die BahnCard stets an eine längere Vertragslaufzeit gebunden ist, sollten sich Kunden vor dem verbindlichen Erwerb genau überlegen, ob sie das Angebot tatsächlich benötigen und auch regelmäßig in Anspruch nehmen möchten.

Oft möchten BahnCard Kunden schnell nach dem Kauf der BahnCard Widerruf einlegen. In der Regel ist dies der Fall, wenn die Leistungen der BahnCard doch nicht, anders als vorab geplant, in Anspruch genommen werden. Zu den häufigsten Gründen hierfür zählen der Verlust des Arbeitsplatzes oder der Wegfall privater Verpflichtungen, so dass ein häufiges Pendeln nicht mehr nötig ist.

Kunden berufen sich in einem solchen Fall nicht selten auf die gesetzlich geregelte 14-tägige Widerrufsfrist. Da es sich jedoch bei dem Kauf einer BahnCard um eine Dienstleistung handelt, die in Zusammenhang mit einer Beförderungsleistung von Personen steht, gilt das Fernabsatzrecht hier nicht. Kunden haben entsprechend kein Recht auf einen Widerruf.

Kulanzanfrage statt BahnCard Widerruf

Kunden, die unbedingt von dem BahnCard Vertrag zurücktreten möchten, jedoch keinen Anspruch auf einen gesetzlich geregelten Widerspruch haben, können meist lediglich eine Kulanzanfrage an das Unternehmen richten. Hierfür kann eine E-Mail, ein Brief oder ein Fax an das Unternehmen geschrieben werden. Auch kann das auf der Website der Deutschen Bahn AG bereitgestellte Kontaktformular für die Kulanzanfrage genutzt werden.

Bei den Kulanzanfragen handelt es sich stets um individuelle Fälle, so dass vorab keine zuverlässigen Prognosen über die Erfolgschancen gemacht werden können.

Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?

BahnCard Kunden, die die erworbene BahnCard doch nicht mehr benötigen, haben die Möglichkeit, die BahnCard bei Bedarf upgraden zu lassen. Dies wird meist dann beantragt, wenn der Kunde wider Erwarten doch häufiger die Angebote der Bahn nutzen möchte. Da die Bahn an eine langfristige Kundenbindung interessiert ist und mit dem Upgrade stets ein finanzielles Plus macht, werden die Upgrade-Anträge annähernd ausnahmslos genehmigt.
Das Recht auf ein Downgrade der Leistungen haben Kunden jedoch nicht. Auch in einem solchen Fall kann lediglich eine Kulanzanfrage gestellt werden.

Tags : BahnCardStornoWiderruf
    Moritz

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