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Kann man die BahnCard zurückgeben?

Das Vertragsverhältnis zwischen der Deutschen Bahn und dem BahnCard-Inhaber wird meist zeitlich unbefristet abgeschlossen, und ist vom Kunden kündbar. In der Regel gilt bei Unterschrift die Akzeptanz des Kunden der Geschäftsbedingungen. Diese besagen unter anderem, dass ohne wichtigen Grund das Vertragsverhältnis nicht vor Ablauf des Endtermins frühzeitig beendet werden kann.

Jeder darf eine BahnCard zurückgeben. Ohne diese entfallen jedoch die Berechtigung der Fahrpreisermäßigung, die im Zusammenhang mit der BahnCard beansprucht werden, und der gesamte Fahrpreis für die Karte ist sofort fällig.

Die meisten Produkte, die die Deutsche Bahn zur Ermäßigung des Fahrpreises anbietet, können auch online mit Registrierung der LogIn-Daten bestellt werden. Die Bestätigung der von der Deutschen Bahn versendeten Anschlussmail dient der korrekten Identifikation des Bestellers. Je nach Produkt werden dann Vertragsunterlagen und Karte dem Besteller zugeschickt.

Das Schuldverhältnis bei einer BahnCard

Grundsätzlich geht der Inhaber einer BahnCard ein Schuldverhältnis gegenüber dem Bahnunternehmen ein, was auf den kompletten Jahrespreis der Karte beziffert wird. Dieser Preis wird im Abonnement in monatlichen Raten gezahlt. Vor dem ersten Geltungstag kann man gemäß der Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn unter dem Punkt 4 „Erstattung, Umtausch“ aber auch eine BahnCard zurückgeben, und zwar kostenfrei.

Ab dem ersten Geltungstag entstehen der umtauschenden Person dann Stornokosten i.H. von mindestens 17,50 € (Stand 11. Dezember 2016) zuzüglich des Differenzbetrages zu dem regulären Fahrpreis, wenn die BahnCard bereits für die Ermäßigung von Fahrpreisen für eine oder mehrere Fahrstrecken beansprucht wurde. Hinzu kommen die Kosten für die vereinbarten Raten pro angefangenen Monat. Außerdem werden alle Zusatzkarten, die für die Fahrpreisermäßigung des Karteninhabers und seiner Angehörigen gelten, damit ungültig.

Keine Vorläufigen BahnCards Online buchbar!

Die Deutsche Bahn sichert sich gegen hohe Stornierungen dadurch ab, dass Online-Bestellungen der BahnCard nur mit vollständig ausgefülltem Bestellformular mindestens 14 Tage vor dem gewünschten Geltungsbeginn eingehen müssen, damit die BahnCard von der Deutschen Bahn an den Besteller zugeschickt werden kann.

Lediglich bei Geschäftsstellen des Bahnservices (nicht in der Bahn selber) werden vorher bei persönlicher Bestellung und per Unterschrift bestätigter Anerkennung der Vertragsbedingungen vorläufige BahnCard herausgegeben, die zur entsprechenden Fahrpreisermäßigung berechtigen.

Eine vorzeitige Kündigung muss mit entsprechendem Antragsformular persönlich bei dem Serviceunternehmen der Deutschen Bahn vorgenommen werden. Dort findet auch gleichzeitig die Rückgabe der Karte statt. In dem zu unterschreibenden Antragsformular muss die Nichtbenutzung oder die nur teilweise Nutzung der Karte glaubhaft schriftlich dargestellt und persönlich unterschrieben werden.

Tags : BahnCardRückgabeStornoZurückgeben
    Moritz

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